Sushi selber machen – so gelingt es jedem!

Ob mit Freunden, Familie oder um sein Lieblingssushi zu kreieren – Sushi selber machen kann jeder.

DIY – Do it yourself ist das neue Motto und wird auf vielen Plattformen verbreitet. Das gilt für Inneneinrichtung, Geschenke, Klamotten und eben Essen. Davon ist Sushi nicht ausgeschlossen. Obwohl man Sushi mittlerweile an jeder Ecke erwerben kann, an der Imbissbude, im Schnellrestaurant oder im Supermarkt, gibt es viele, die das Rollen einmal selber ausprobieren möchten. Doch wie bekommt man die japanische Spezialität auf seinen Teller? Was benötigt man und wo bekommt man die Sachen her? Anfänger freuen sich über die erste gelungene Rolle während Fortgeschrittene sich vielleicht schon an der Inside-Out probieren möchten.

Sushi selber machen Füllung Maki Sushi Lachs

Was braucht man zum Sushi selber Machen?

1. Frischer Fisch Als allererstes sollte man sich überlegen, wo man frischen, für Sushi geeigneten Fisch herbekommt. Gibt es vielleicht einen Fischladen um die Ecke? Hat der nächste Supermarkt eine Fischtheke? Fisch online bestellen? Grundsätzlich sollte man darauf achten, sehr frischen Fisch zu benutzen. Nicht nur geschmacklich macht das einen Unterschied, auch gesundheitliche Aspekte gehen…

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Schritt-für-Schritt Anleitung

Bereiten Sie als erstes den Sushi Reis vor, damit dieser genug Zeit zum Abkühlen hat. Lesen Sie die Anleitung für Sushi Reis kochen, um den Reis optimal vorzubereiten.

Währende der Reis abkühlt, kann man mit der Vorbereitung der restlichen Zutaten beginnen. Das Gemüse in dünne Streifen schneiden. Diese Streifen werden nachher als Maki Sushi zusammen mit dem Fisch und anderen Zutaten in Reis und Nori eingerollt. Deswegen sollte das Gemüse nicht zu dick und nicht zu lang geschnitten werden.

Um den Fisch vorzubereiten, gehen Sie sicher, dass das Filet keine Gräten, Schuppen, etc. hat. Gegebenenfalls muss das Stück noch gesäubert und zurechtgeschnitten werden. Danach auch den Fisch in Streifen schneiden. Diese können etwas dicker ausfallen, damit später das Verhältnis zwischen Fisch und Reis angemessen ist. Für Sashimi Sushi schneiden Sie dünne Scheiben, die Sie später auf das Reisbällchen legen. Hier ist zu beachten, dass eine gewisse Schneiderichtung eingehalten wird, abhängig der Maserung des Fisches. Lernen Sie in einem kurzen Video, wie man Fisch richtig zuschneidet.

Man kann seine Röllchen ganz simpel halten, zum Beispiel vegetarisch mit einer Sorte Gemüse, oder seiner Kreativität freien Lauf lassen. Unabhängig von der Füllung fangen Sie für Maki Sushi wie folgt an.

  1. Legen Sie ein Nori Blatt vor sich auf eine Bambusmatte. Befeuchten sie Ihre Finger mit Wasser (am besten stellen Sie ein kleines Schälchen mit Wasser bereit, da es Ihnen helfen wird den klebrigen Reis von Ihren Fingern zu bekommen) und nehmen Sie ich ein wenig Reis.Füllung Maki Sushi Lachs
  2. Diesen verteilen Sie auf 2/3 des Noriblattes. Dich Schicht sollte deckend sein, aber nicht zu dick. Wenn Sie den Reis verteilt haben, können Sie sich jetzt
    überlegen, wie Sie die Sushirolle füllen wollen. Wie wäre es mit einer Philadelphia Roll?
  3. Die Füllung platzieren Sie in das erste Drittel des Noriblattes. So verlockend es sein mag, alle verfügbaren Zutaten einzurollen, empfiehlt sich vor allem am Anfang eher etwas weniger Füllung in Betracht zu ziehen. So wird der nächste Schritt, das Rollen, einfacher.
  4. Um das Maki Sushi zu rollen, brauchen Sie etwas Fingerspitzengefühl. Nach den ersten Rollen, sollte Ihnen das allerdings ohne Probleme gelingen.
  5. Zum Schluss müssen Sie die Sushirolle nur noch in 6-8 Stücke schneiden. Achten Sie darauf, dass Ihr Messer scharf ist, damit Sie das Maki nicht zerdrücken. Am besten halbieren Sie zunächst das Stück. Dann halbieren Sie die Hälfte. So stellen Sie sicher, dass die Stücke ungefähr gleich groß sind.
  6. Nach dem Motto „das Auge isst mit“ bietet sich Sushi hervorragend an, schön drapiert zu servieren. Hierzu bietet sich zum Beispiel eine Schiefertafel, ein Holzbrett oder eine Porzellanplatte an. Nicht Wasabi, Sojasoße und Ingwer vergessen!

Nigiri Sushi erfordert weniger Geschick als Maki beim Sushi selber machen und sollte deswegen kein Problem für Hobbyköche sein. Als kurze Wiederholung: Nigiri Sushi ist eine Sushi Sorte bei der der Fisch auf einem Reisbällchen liegt. So geht’s los.

Lachs Nigiri Sushi selber machen

  1. Für ein leckeres Nigiri braucht man ein sorgfältig ausgewähltes Stück Fisch. Die beliebtesten Sorte sind Lachs, Tunfisch, Dorade, Aal, Jakobsmuschel, Garnele, etc.
  2. Den Reis formt man in kleine, längliche Bällchen. Diese werden tendentiell zu groß, deswegen eher sparsam mit dem Reis umgehen, damit später die Proportion Reis-Fisch stimmt.
  3. Je nach Geschmack kann das Reisbällchen sorgsam mit Wasabi dünn bestrichen werden, bevor der Fisch darauf platziert wird. Ansonsten die Scheibe Fisch auf das Reisbällchen legen und leicht andrücken.

Schon kann das Nigiri präsentiert werden. Für eine etwas verrücktere Idee, sehen Sie sich die Anleitung für diese Nigiri Sushi an.

Sushi selber machen Rezept

Maki Sushi by 28. Oktober 2018

sushi selber machen rezept maki

Maki Sushi kann man einfach selber machen und gleichzeitig seiner Kreativität freien Lauf lassen. Egal ob mit Avocado, Gurke, Frischkäse, Lachs oder Tunfisch, du findest sicher deine Lieblingssorte.

Zubereitungszeit: 40 min
Für 4 Personen

Nährwert Check:
Pro Portion 400 kcal
Kohlenhydrate: 70 g
Eiweiß: 15 g
Fett: 5 g

 

Benötigte Zutaten:
400 g Sushi-Reis
11 El Reisessig
4 Tl Zucker
3 Tl Salz
400 g Salatgurke
150 g Lachs
8 Nori-Blätter
Wasabi-Paste
Sojasauce
eingelegter Ingwer

Zubereitung:

  1. Reis gut spülen und danach ca. 30 min in Wasser einweichen. Danach den Reis wie auf der Verpackung beschrieben zubereiten
  2. Wenn der Reis gekocht ist, eine Mischung aus Zucker, Reisessig und Salz herstellen und diese dann unter den Reis mischen. Alles abkühlen lassen.
  3. Während der Reis abkühlt, die Gurke und den Lachs zuschneiden. Dafür die Gurke schälen und entkernen, dann in Streifen schneiden. Den Lachs ebenfalls in Streifen schneiden
  4. Wenn alles vorbereitet und der Reis abgekühlt ist, die Bambusmatte mit Frischhaltefolie abdecken und ein Noriblatt darauf ausbreiten. 2/3 des Noriblattes mit Reis bedecken. Hierzu verwendet man am besten seine Finger, die man zwischendurch in ein Gefäß mit lauwarmen Wasser säubern kann. Nachdem der Reis aufgetragen ist, das untere Ende des Noriblattes mit Gurke und Lachs belegen. Nun alles langsam zu einer Rolle formen. Es hilft, wenn man am Anfang erst einmal weniger Füllung auf das Noriblatt gibt, um das Rollen zu vereinfachen.
  5. Wenn alles zu einer kompakten Rolle geformt ist, diese in 8 gleich große Teile schneiden.